Essinger Wohnbau GmbH

Essinger Wohnungsbau GmbH unterstützt Inklusionsprojekt für Menschen mit Behinderung

 
 
 
 
 
 
 

Spende im Rathaus an Schirmherrn Oberbürgermeister Richard Arnold übergeben

Im Projekt „Miteinander Mittendrin“ der Stiftung Haus Lindenhof geht es darum, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Leben der Gesellschaft und auch die Teilgabe zu ermöglichen. Dieses Ziel hat die Essinger Wohnungsbau GmbH überzeugt. Sie unterstützt das Projekt „Miteinander Mittendrin“ mit einer Spende von 5000 €.

Horst Enßlin, Geschäftsführer der Essinger Wohnungsbau GmbH, übergab die Spende am 30. März im Rathaus an Oberbürgermeister Richard Arnold, Schirmherr des Projekts „Miteinander Mittendrin“, und die Vorstände der Stiftung Haus Lindenhof, Direktor Jürgen Kunze und Direktor Hubert Sorg. „Wir sind sicher, dass eine Spende für dieses Projekt ein wichtiger Baustein für ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Region ist“, sagte Horst Enßlin bei der Spendenübergabe.

Oberbürgermeister Richard Arnold dankte der Essinger Wohnungsbau GmbH für das großzügige soziale Engagement: „Dieser bemerkenswerte gemeinsame Einsatz von Bürgern und Unternehmen für die Gemeinschaft in Schwäbisch Gmünd soll auch Wegweisung und Vorbild für weitere Projekte und ein Zeichen für den neuen Bürgersinn in unserer Stadt sein; wir werden künftig noch stärker als bisher auf diese Form des Miteinanders setzen müssen“, so Richard Arnold.

Direktor Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof, machte deutlich: „Nur im Zusammenspiel von Trägern sozialer Dienste und sozial Engagierten kann Inklusion von Menschen mit Behinderung gelingen. Wir sind deshalb der Essinger Wohnungsbau GmbH sehr dankbar für dieses großzügige Engagement.“

Das Projekt „Miteinander Mittendrin“ wird von der Aktion Mensch gefördert. Neben Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, unterstützt auch Karl Hilsenbek, Oberbürgermeister von Ellwangen, als Schirmherr des Projekts die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Durch „Miteinander Mittendrin“ werden Kontakte geknüpft, um z.B. Vereine bei der Integration zu unterstützen und Ehrenamtliche als Förderer zu gewinnen, aber auch um Möglichkeiten zu suchen, wie sich Menschen mit Behinderung mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten aktiv im Gemeinwesen einbringen können. Auf- oder Abbau bei Gemeindefesten und andere regelmäßige Dienste sind dabei denkbar. Hinzu kommen Schulungs- und Informationsgebote für Menschen mit Behinderung, Angehörige, Mitarbeitende, Bürger und Bürgerinnen sowie Veranstaltungen in den Gemeinden.

Die Stiftung Haus Lindenhof arbeitet seit vielen Jahren sehr intensiv daran, Menschen mit Behinderung in die Gemeinden und das Gemeinwesen zu integrieren. Ausgangspunkt war eine „Zukunftskonferenz“ der Stiftung Haus Lindenhof im Jahr 2000, auf der Menschen mit Behinderung deutlich gemacht haben, wie sie wohnen und leben möchten.

Ein wichtiger Schritt nach dieser Konferenz war es zunächst, Wohnangebote zu schaffen, die den unterschiedlichen Vorstellungen gerecht werden. Manche Menschen mit Behinderung wollen in der Einrichtung leben, die sie kennen und in der sie Freunde haben, andere in der Stadt, am Rand eines Dorfes oder mitten in der Gemeinde. Zwischenzeitlich sind dazu – unterstützt von der Aktion Mensch – zehn Wohngemeinschaften in unterschiedlichen Orten und auch mitten in Schwäbisch Gmünd entstanden. Ganz aktuell baut die Stiftung am Strümpfelbach in Bettringen ein Haus für zwei Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Eine weitere Wohngemeinschaft für Erwachsene mit Behinderung entsteht derzeit in Wäschenbeuren.

Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auch für Deutschland als 50. Vertragspartner verbindlich. Hier wird das Recht auf Selbstbestimmung und Partizipation noch einmal deutlich festgeschrieben. Damit hat die Arbeit, die die Stiftung seit Jahren im Sinne von Menschen mit Behinderung leistet, noch einmal wichtige Unterstützung bekommen.